Ausserordentliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Lösungen.

Bre­chen Auf­trä­ge weg und die Liqui­di­tät nimmt trotz staat­li­cher Zuschüs­se ab? Weist der Zwi­schen­ab­schluss einen wie­der­hol­ten Ver­lust aus, wel­cher zu einer Über­schul­dung füh­ren kann? Auf­trä­ge oder fri­sches Kapi­tal müs­sen her! Sobald die aktu­el­len Schock­wel­len aus­ge­stan­den sind, wird gestrit­ten. Was ist zu tun? mein­Ju­rist ana­ly­siert Ihre Situa­ti­on und erar­bei­tet mit Ihnen zukunfts­fä­hi­ge Lösungen.

Es gibt gute Zeiten. Und es gibt andere Zeiten.

Unse­re Kern­dis­zi­plin deckt die klas­si­schen Rechts­ge­bie­te wie Gesellschafts‑, Ver­trags- oder Rech­nungs­le­gungs­recht ab. Vie­le KMUs durch­lau­fen seit über einem Jahr einen beschwer­li­chen finan­zi­el­len Par­cours mit unge­wis­sem Aus­gang. Wäh­rend der Coro­na-Kri­se schüt­zen wir die Inter­es­sen unse­rer Kli­en­ten gegen uner­war­te­te und unge­woll­te recht­li­che Einflüsse. 

Sanierung 
Kann Ihre Fir­ma mit geeig­ne­ten finan­zi­el­len und ope­ra­ti­ven Mass­nah­men wie­der auf Kurs gebracht wer­den? Die Über­schul­dung soll ver­mie­den werden. 

Die Aufträge brechen weg

Sämt­li­che Mes­sen in Euro­pa wur­den abge­sagt. Eine Hun­dert­schaft an Zulie­fe­ran­ten hat nichts mehr zu tun. Ein Mes­se­stand, der heu­te nicht gebaut ist, wird nie mehr gebaut wer­den. Eine Ket­ten­re­ak­ti­on von Auf­trags­stor­ni wur­de weni­ge Stun­den nach dem Ver­samm­lungs­ver­bot am 28. Febru­ar los­ge­tre­ten. Einen mit­tel­gros­sen Mes­se­stand unter Zeit­druck auf­zu­stel­len ist wie ein Haus inner­halb von einem Jahr zu bau­en. Vom Zeich­ner über den Schrei­ner zum Licht­de­si­gner: Dut­zen­de Beru­fe begeg­nen sich in der Mes­se­hal­le. Wenn ein Jahr lang kei­ne Stän­de mehr gebaut wer­den, müs­sen sich die­se Berufs­leu­te ander­wei­tig ori­en­tie­ren. Eine gan­ze Bran­che löst sich auf.

Liquidation 
Auch wenn es schmerzt: Viel­leicht ist jetzt der rich­ti­ge Zeit­punkt, um den Betrieb ohne unab­seh­ba­re Fol­ge­schä­den für Sie zu liqui­die­ren. Die Liqui­da­ti­on geschieht freiwillig. 

Die Verschuldung nimmt zu

Die Umsät­ze sind urplötz­lich weg­ge­bro­chen und die pen­den­ten Auf­trä­ge wur­den flä­chen­deckend annul­liert. Die Löh­ne der Ange­stell­ten wer­den zwar vom Staat über­nom­men. Doch es blei­ben immer noch For­de­run­gen wie der Unter­neh­mer­lohn, die Fix­ko­sten für Mie­te, Lea­sings und die Lie­fe­ran­ten übrig. Zwei Mona­te Kri­se las­sen sich über­ste­hen. Danach wird in Bran­chen wie dem Mes­se­bau Per­so­nal ent­las­sen. Wenn die KMU bei einem gros­sen Lie­gen­schafts­be­sit­zer ein­ge­mie­tet ist, dann kann, ja muss die­ser nach einem Monat unbe­zahl­ter Mie­te das Miet­ob­jekt kün­di­gen. Viel­leicht lässt sich mit dem Ver­mie­ter eine Lösung fin­den. Doch je län­ger die Kri­se dau­ert, je mehr tür­men sich die unbe­zahl­ten Rechnungsbelege.

Konkurs 
Schei­tert die Sanie­rung? Ist eine Liqui­da­ti­on nicht mög­lich? So bleibt nur der Kon­kurs übrig. Hän­gen Ihr Wohn­haus oder pri­va­te Dar­le­hen am Bankkredit? 

Kapital muss her

Der Bund bie­tet für KMU finan­zi­el­le Unter­stüt­zungs­pa­ke­te. Per Not­ver­ord­nung wird den KMU mit bürg­schaft­lich abge­si­cher­ten Bank-kre­di­ten unter die Arme gegrif­fen. Die­se Kre­di­te wir­ken wie eine Kopf­weh­ta­blet­te wäh­rend vier Stun­den bei einer drei­tä­gi­gen Migrä­ne. Mit einem Kre­dit hat man die Fir­ma ein paar Mona­te über die Run­den gebracht, doch aus der Kri­se kommt sie hoch ver­schul­det wie­der her­aus. Die Not­kre­di­te müs­sen spä­ter über den Cash­flow bedient wer­den. Im Klar­text: Eine KMU wird wäh­rend vie­ler Jah­re ihren Gewinn opfern. Zudem erhal­ten nur sol­che KMU das schnel­le Geld von der Bank, wel­che auch in «nor­ma­len» Zei­ten Geld bekom­men. Tau­sen­de Betrie­be bege­ben sich sehen­den Auges in den Wür­ge­griff der Banken.

Wie funk­tio­nie­ren das Recht, die Anwäl­te und Gerichte? 
Schnell wird mit dem Anwalt gedroht. Man staunt nicht schlecht, wenn der­sel­be Lebens­sach­ver­halt von zwei strei­ten­den Anwäl­ten ver­schie­den inter­pre­tiert wird. Jeder für sich hat Recht. Doch damit ist noch kei­ne Lösung in Sicht. Was kostet ein Rechts­streit – und wann soll­te man davon ablassen? 
Auf­trag und
Werkvertrag 
Auch wenn Auf­trä­ge auf lan­ge Dau­er abge­schlos­sen wer­den, so will dies nichts heis­sen. Auf­trä­ge müs­sen jeder­zeit wider­ru­fen wer­den kön­nen. So steht es in einer zwin­gen­den Regel im Obligationenrecht. 
Hand­schlag, Ver­trag
oder AGBs 
All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) sind Ver­trags­klau­seln, wel­che eine Ver­trags­par­tei für eine unbe­stimm­te Anzahl von Ver­trä­gen vor­for­mu­liert. Gross­un­ter­neh­men las­sen die­se von Fach­per­so­nen erstel­len. KMU kopie­ren die­se von der Web­sei­te der Kon­kur­renz. Bei einer Lei­stungs­stö­rung kann nur die Hand­lung einer unver­dien­ten Mil­de die Geschäfts­be­zie­hung reparieren. 
Frist­lo­se Ent­las­sung, Konkurrenzverbot 
Der beste Ver­käu­fer nimmt drei gute Mit­ar­bei­ter der Pro­duk­ti­on mit zu sei­ner eige­nen frisch gegrün­de­ten Unter­neh­mung – oder zur Kon­kur­renz. Was ist bei einer frist­lo­sen Ent­las­sung zu beach­ten und wie funk­tio­niert ein Konkurrenzverbot? 
Siche­rung und
Inkasso 
98 % aller Inkas­so­mass­nah­men enden mit der Betrei­bung bezie­hungs­wei­se mit deren Rechts­vor­schlag. Wie kann man sich mit­tels weni­ger Zei­len und einer Unter­schrift so absi­chern, dass sich eine For­de­rung schnell ein­trei­ben lässt? 
Buch­füh­rung, Bilanz, Gewinn 
Was sind geld­wer­te Vor­tei­le? Auf was ach­tet die Steu­er­be­hör­de, wenn sie Auf­rech­nun­gen vor­nimmt? Ist Ihnen bewusst, dass die Bilanz und Erfolgs­rech­nung eine Urkun­de ist und man­che «Steu­er­op­ti­mie­run­gen» rasch straf­recht­lich rele­vant wer­den können? 

Die Situation ist ein Problem

Eine recht­li­che Situa­ti­on lässt sich benen­nen wie man will: Her­aus­for­de­rung, Prü­fung, Chan­ce. Am Ende des Tages geht es um ein Pro­blem. Es soll mög­lichst bald gelöst sein. 

Ist Ihre Firma zu klein, um sich einen Vollzeit-Juristen leisten zu können? Oder zu gross, um sich keinen zu leisten?

Recht­zei­ti­ge recht­li­che Klä­run­gen kön­nen den Arbeits­frie­den mit Kun­den, Lie­fe­ran­ten, Ver­triebs­part­nern oder Mit­ar­bei­tern absi­chern. Wäh­rend grös­se­re Fir­men ihre Rechts­ab­tei­lun­gen ste­tig aus­bau­en, müs­sen KMU auf teu­re exter­ne Anwäl­te zurück­grei­fen. Die inve­sti­ti­ons­freund­li­che Alter­na­ti­ve ist mein­Ju­rist. Wir küm­mern uns im zeit­wei­sen oder (bezahl­ba­ren) Dau­er-Ein­satz um die recht­li­chen Auf­ga­ben­stel­lun­gen in Ihrer Firma. 

Sie kümmern sich um das Tagesgeschäft – Wir halten Ihnen den Rücken frei.

mein­Ju­rist KmG ist vor­wie­gend im Gesell­schafts­recht bei Klein­un­ter­neh­men tätig. Wir ste­hen Ihnen in allen recht­li­chen Belan­gen im Zusam­men­hang mit der Ent­ste­hung und Been­di­gung, der Orga­ni­sa­ti­on und der Finan­zie­rung zur Ver­fü­gung. Typi­sche Inter­ven­tio­nen erge­ben sich in der Grün­dungs­pha­se. Vor allem, wenn die Inter­es­sen meh­re­rer Teil­ha­ber unter einen Hut mit einem Gesell­schaf­ter­ver­trag gebracht wer­den müs­sen. Akqui­si­tio­nen, Fusio­nen oder Abspal­tun­gen gehö­ren eben­so zu unse­rem Hand­werk wie Refi­nan­zie­run­gen im Fal­le einer Unter­bi­lanz oder Unter­neh­mens­er­wei­te­rung. Immer mehr Markt­stra­te­gien müs­sen juri­stisch beglei­tet wer­den. Sei es im Zusam­men­hang mit Marken‑, Fran­chise- oder Expansionsvorhaben.

Wir stehen Ihnen zur Verfügung:

Bei Personalproblemen

Jede Inter­ak­ti­on zwi­schen Ihnen und Ihren Mit­ar­bei­tern beruht auf einem Ver­trag. Wenn die Bezie­hung sta­bil ist, dann läuft alles wie vor­ge­se­hen. «Stö­run­gen» gehö­ren zum All­tag. Mit der ste­ti­gen Zunah­me der digi­ta­len Medi­en wer­den aber immer mehr Geschäfts­vor­fäl­le per Face­book oder Whats­App erle­digt. Der Aus­tausch von unvoll­stän­di­gen Infor­ma­tio­nen kann nur solan­ge gut gehen, wie Sen­der und Emp­fän­ger ein­an­der vertrauen.

Bei Vertragsstörungen

Wie soll man sich ver­hal­ten, wenn der beste Ver­käu­fer die lukra­tiv­sten Kun­den in eine ande­re Fir­ma abzieht? Oder wie hoch muss die zwin­gend recht­lich vor­ge­schrie­be­ne Abgel­tung eines Agen­ten sein, wenn er aus dem Ver­trags­ver­hält­nis ent­las­sen wird? Oder was gilt, wenn der Ver­käu­fer sei­ne All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen AGB der Offer­te bei­legt, der Käu­fer aber danach mit der Bestel­lung die sei­ni­gen als ver­bind­lich erklärt?

bei Umstrukturierungen

Sie pla­nen, ein Unter­neh­men zu grün­den oder ein bestehen­des Geschäft im Zuge eines Genera­tio­nen­wech­sels zu über­neh­men und gleich meh­re­re Teil­ha­ber ein­bin­den? Oder Sie möch­ten eine Fusi­on oder Umstruk­tu­rie­rung mit einer neu­en Marken‑, Fran­chise- oder Expan­si­ons­stra­te­gie umsetzen?

Sie küm­mern sich um das Tages­ge­schäft. Wir hal­ten Ihnen den Rücken frei bei:

Arbeitsvereinbarungen

Arbeitsver-einbarungen

Arbeitsvertrag

Finanzierungsgespräche

Finanzierungs-gespräche

Finanzierungsgespräch

Inkasso

Hand Geld

Fusion, Spaltung

Handshake

Streitbeilegung

Streit

Nachfolgeregelung

Nachfolge-regelung

Schlüssel in Hand